Jobeinstieg in die Berliner Digitalszene: so funktioniert’s

Von Global Mobility, Flexibilität und dem Mut zu sagen, was du willst.

SPONSORED POST – Auf der Suche nach spannenden Jobs in der Digitalbranche gibt es wohl keine andere deutsche Stadt, die so viel bietet wie Berlin. Talente aus aller Welt buhlen im Startup- und Tech-Mekka um die Gunst der Arbeitgeber. Dabei war die Zeit für eine Bewerbung in der Digitalbranche nie besser als jetzt, denn der Ruf nach Fachkräften wird lauter. Was also tun, um sich vom Gros der Masse abzuheben? Wir verraten, wie der Einstieg in die Digitalbranche gelingt und worauf es in der Bewerbung letztendlich ankommt.

Runde 1: Internationalität oder „Die Welt auf der Arbeit“

Internationalität – bloßes Buzzword oder echte Herausforderung? International agierende Player erweitern ihren Suchradius und rekrutieren weltweit Talente. Die Folge dieser neuen „Global Mobility“: Die Zahl der Konkurrenten ist um ein Vielfaches höher als früher, die Chance international durchzustarten aber auch. Du bist bereit, ans andere Ende der Welt zu ziehen und hast nichts gegen wechselnde Standorte? Nutze diese Flexibilität, um dich von der Masse abzuheben. Denn Unternehmen wollen ihre Talente bestmöglich einsetzen – nicht nur fachlich, auch standortbezogen. Weise proaktiv darauf hin, dass du ein Jetsetter bist, selbst wenn nicht konkret danach gefragt wird. Punkte zudem mit Mehrsprachigkeit und Offenheit für kulturelle Unterschiede. Allein am Berliner plista-Standort triffst du auf 30 unterschiedliche Nationalitäten. Die Vorteile eines multikulturellen Teams: Der Austausch öffnet Horizonte, inspiriert und fördert internationale Freundschaften sowie gegenseitigen Respekt. Die Teams schöpfen dabei aus den unterschiedlichsten Wissensquellen und treiben so den internen Lernprozess an. Um einen bestmöglichen Start zu ermöglichen, unterstützen viele Arbeitgeber ihre Talente bei der sogenannten „Relocation“ und vermitteln Wohnungen- oder Kitaplätze.

Runde 2: die richtige Form

Um in einem Bereich, der von Innovationen und technischem Fortschritt lebt, Fuß zu fassen, solltest du dich von nullachtfünfzehn Bewerbungen verabschieden. Bevor du „Zettel und Stift“ zückst, stelle dir zunächst die Frage, wo du hin willst. Ob Startup oder etabliertes Unternehmen, sie wissen, wen und was sie wollen – das solltest du auch. Frage dich, wer du bist, wohin du willst und welche Strukturen du brauchst, um in einem Unternehmen erfolgreich durchzustarten. Dann hast du schon den ersten Schritt getan, um auch beim „Anschreiben“ zu glänzen. Denn statt des traditionellen Einseiters, setzen viele Recruiter heute auf moderne Tools, mithilfe derer sie zum Job passende Fragen stellen. Diese helfen dabei, herauszufinden, wer du bist. Dabei gilt: sei informiert und informiere gezielt.

Bleibe dir selbst treu und verschleiere keine Lücken im Lebenslauf. Ein Branchenwechsel oder Sabbatical kann zeigen, wofür dein Herz schlägt, wie problemlösungsorientiert du bist und welche Schlüsselkompetenzen du mitbringst. Arbeitgeber wollen sehen, wie du mit  „Chancen des Scheiterns“ umgehst. Was bei alledem nicht fehlen darf, ist ein gut strukturierter und durchdachter Lebenslauf, der es auf den Punkt bringt. Recruiter müssen nicht das Grundschulzeugnis und einen dreiseitigen Lebenslauf sehen, um das individuelle Potenzial einzuschätzen. Es gilt – keep it short and simple. Ein kurzer, prägnanter und optisch gut aufbereiteter Lebenslauf ist der Schlüssel zum Gespräch. Arbeitsproben oder eigene Webseiten, die zum Job passen, sind das i-Tüpfelchen der Bewerbung. Gehe also mit der Branche und deinen Skills kreativ um und überlege dir, wie du deine Kompetenzen gezielt in Szene setzen kannst. Und, liebe Talents, versendet bitte nur PDFs – idealerweise nur ein einziges, in dem sich alle wichtigen Dokumente wiederfinden.

Runde 3: Information is Key

Die erste Hürde ist geschafft und du bist zum Gespräch eingeladen? Dann sei informiert, selbstsicher und formuliere, was du willst. Ob Einsteiger, die schnell viel Verantwortung übernehmen wollen und sich agil in die unterschiedlichsten Themenbereiche einbringen oder erfahrener Experte – punkte durch gezielt eingesetztes Wissen. Dabei kommt es nicht darauf an, Jahreszahlen zu benennen, sondern das Gefühl zu vermitteln, dass die Kernidee und Philosophie des Unternehmens verstanden wurde. Habe darüber hinaus keine Angst, genau zu formulieren, was du willst. Mit Anforderungen wie dem Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten oder Homeoffice, die auf den ersten Blick als Hürde erscheinen, kannst du bei manchen Arbeitgebern punkten. Denn Unternehmen sind nicht nur bereit, flexibler einzustellen. Sie wollen sehen, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, wie du optimal arbeiten kannst. Du hast außerdem ein gut aufgestelltes Netzwerk? Perfekt! Überzeuge durch innovative Ideen, Offenheit für Kulturen sowie technologischen Fortschritt und Innovationsgeist. Nicht zuletzt gilt: sei authentisch! Wenn der Fit nicht passt, ist es für beide Parteien besser, weiterzusuchen.

Übrigens: Du findest Plista auch auf der Digital Talents. Denn auch wir sind hungrig auf neue Talente und gespannt auf deine Bewerbung! 

Autorin: Sarah Greiner-Miethe, Senior Human Resources Manager bei plista

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